Sonntag, 16. Dezember 2007

Hat der VfB ein Schuhproblem?

Dass die 3:1 Niederlage beim Abschiedsspiel aus der Champions League gegen den FC Barcelona natürlich in Ordnung ging ist keine Frage, doch wie die Gegentore wieder gefallen sind hat mich doch ein weiteres mal verwundert.
Eigentlich macht Boka geht Ronaldinho alles richtig als er versucht hatte vom Tor weg, Richtung Seitenauslinie eine Abwehrsituation zu klären, doch was passiert? Er rutscht weg und schon hat`s geklingelt.
Meira, der in der Champions League ohnehin nicht immer die beste Figur gemacht hat, rutscht im Mittelfeld aus, der Konter wird eingeleitet und der Ball zappelt schon wieder im Netz.
Ein Glück wurde nicht jeder „Ausrutscher“ des VfB in der bisherigen, ohnehin sehr durchwachsenen Saison, mit einem Gegentor bestraft. Wer den VfB in der Hinrunde öfter mal live gesehen hat wird mir bestimmt Recht geben, dass auch die Herren Magnin und Hilbert, um nur die auffälligsten zu nennen, gerne mal ohne jeglichen Grund im Spiel hinfallen…
Also VfB, nicht nur die Spieler zur Rückrunde fit machen, sondern vielleicht auch mal das Schuhwerk überprüfen.

Samstag, 15. Dezember 2007

Abschied von der europäischen Bühne

Mit einer 1:3 Niederlage in Barcelona verabschiedete sich unser VFB am Mittwoch von der europäischen Bühne. Überraschend ging man nach 3 Minuten durch einen schönen Freistoß mit 1:0 in Führung, Schäfer hielt zeitweise seine Bude dicht, aber letztendlich war man der individuellen Klasse der Katalanen nicht gewachsen. In der 36. Minute fiel schon der Ausgleich und in der 67. Minute stand es auch schon 1:3. Man hatte immer das Gefühl, dass Barca jederzeit einen weiteren Gang zulegen hätte können. Zu dieser Erkenntnis kam auch Armin Veh in der letzten Pressekonferenz in diesem Jahr vor dem Spiel gegen Bielefeld: "Es fehlt dann gegen Mannschaften wie am Mittwoch in Barcelona doch noch ein ganzes Stück. Das ist aber auch ganz gut, denn dann sehen alle, dass sie sich nicht ausruhen können." Der Fokus liegt nun eindeutig auf den Ligaspielbetrieb und auf den Pokal. Unser Ziel sollte sein, soweit wie möglich im Pokal zu kommen und einen UEFA-Cup-Platz zu belegen. Das ist unsere momentane Klasse, da gehören wir hin und ehrlicherweise momentan nicht weiter. Der Klassentunterschied zur CL lässt sich an einem schönen Personalienbeispiel der Jungtalente festmachen: Manuel Fischer (VFB) vs. Giovani (Barca). Da liegen Welten dazwischen, Fischer ist noch mächtig grün hinter den Ohren. Aber erinnern wir uns an die Einwechslung von Gomez gegen Chelsea damals. Hoffen wir, dass Fischer einen ähnlichen Weg geht.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Fußballer und Vorbildfunktion

Profifußballer gehören zu den Medienstars unserer Zeit. Welche Frisur hat Beckham? Wie kommt Christiano Ronaldo zu seinem Waschbrettbauch? Welch neuen Ernährungsplan befolgt Ronaldo? Die Medien beleuchten nicht mehr nur die Leistung auf dem Platz, sondern auch das Privatleben der Kicker. Viele Kinder und Jugendliche eifern ihnen nach und verfolgen interessiert ihr Treiben. Der Fußballer der heutigen Zeit nimmt eine ernst zu nehmende Vorbildfunktion ein. Und was liest und hört man in der jüngsten Vergangenheit? Sex-Orgie von Christiano Ronaldo mit seinen ManU-Kollegen. Partynacht der Schalker Krstajic, Rakitic und Jones in einer wichtigen Phase der Saison. Wildes Partytreiben von Pizarro nach einem Spiel mit seinen peruanischen Kollegen gegen Brasilien. Sexskandal von Spielern des FC Thun in der Schweiz. Ist den Kickern nicht bewusst, dass das Leben als öffentliche Person ein entsprechendes Verhalten abverlangt?

Montag, 10. Dezember 2007

Stürmerproblem beim VFB

Cacau hat sich am Samstag im Spiel gegen Wolfsburg die Bänder in der Schulter gerissen. Acht bis zwölf Wochen wird uns der Brasilianer fehlen. Eine lange Zeit. Zu lange, um in der Winterpause untätig unter dem Christbaum zu sitzen. Mit Ewerthon steht keine Qualität auf der Bank zur Verfügung, mit der man in der Rückrunde in den Kampf um die internationalen Plätze einsteigen könnte. Wenn ein Verein momentan in der Bundeslige die Notwendigkeit eines neuen Stürmers äußerst, bringen die Medien umgehend die Namen Podolski und Schlaudraff ins Spiel. So auch beim VFB. Dass nachgelegt werden muss, untermauert Heldt öffentlich: „Jetzt müssen wir uns in der Winterpause nach neuen Spielern umschauen, denn wir wollen ja konkurrenzfähig bleiben.“ Meiner Meinung kann der Gedanke Podolski sogleich verworfen werden. Erstens wird Bayern keinen Spieler der Klasse Poldi an einen direkten Konkurrenten abgeben und zweitens sind die finanziellen Vorstellungen der Bayern in den kühnsten VFB-Träumen nicht zu stemmen. Dann bliebe noch Schlaudraff. Finanziell bestimmt machbar, Bayern wäre bestimmt auch nicht abgeneigt, Schlaudraff will spielen. Doch kann auch der Ex-Alemanne uns helfen? Ich denke nicht. Wir warten auf weitere Namen, die uns die Medien vor die Füße werfen. Wir wünschen Cacau gute Besserung und hoffen auf schnellstmögliche Genesung.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Ein Spieltag für Leverkusen und Stuttgart

Der 16. Spieltag der Fußball Bundesliga stand zu großen Teilen unter dem Moto „Überraschung“. Vor allem auf die Endstände der Partien HSV-Cottbus (0:0), FC Bayern-Duisburg (0:0), Frankfurt-Schalke (2:2) und Hannover-Bremen (4:3) hätten wohl die wenigsten Experten gewettet.

Größter Nutznießer dieser Ergebnisse war Bayer 04 Leverkusen, die mit ihrem klaren 3:0 Sieg über Rostock ihren 4. Platz in der Tabelle festigten und den Rückstand auf Platz 1. auf nur noch fünf Punkt verkürzten.

Auch der VfB Stuttgart kann sich trotz des verdienten 3:1 Sieges über den VfL Wolfsburg, bei dem die Schwaben vor allem kämpferisch überzeugten, zwar nicht von dem achten Tabellenplatz lösen, doch mit nur zwei Punkten Rückstand auf Tabellenplatz fünf darf so langsam wieder nach den UEFA-Cup-Rängen geschielt werden.

Da sich am letzten Spieltag der Hinrunde mit den Partien Bremen-Leverkusen und Karlsruhe-HSV gleich vier der Top acht Teams noch gegenseitig Punkte wegnehmen, darf man sich zu Beginn der Rückrunde auf einen Achtkampf um die Champions-League- und die UEFA-Cup-Plätze freuen.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

International

Aus mir unerfindlichen Gründen kommen wir seit heute in englisch daher. Wer eine deutsche, kölsche oder schwäbische Übersetzung der Menü-Punkte braucht: bitte ebenfalls bei den drei Chefredakteuren anfordern.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

In eigener Sache

Um den Bekanntheitsgrad des Blogs unter den jungen Leuten zu steigern, hat die Marketingabteilung entschieden, eine Gruppe namens "Rot-weiße Ballzauberer" in studiVZ.de zu gründen. Controlling-Abteilung und Image-Stabstelle waren zwar nicht glücklich, doch die sportliche Naivität hat gesiegt. Die Kategorie Unterhaltung & Kunst ist bewusst gewählt - das ist unser Niveau und unsere Qualität. Wir sind mehr als Sport. Wir stehen für Erfolg und Anspruch, lasst uns dieses Motto weitertragen.

Die Muse

Der eine oder andere Leser wird festgestellt haben, dass mir gerade ein wenig die Muse fehlt. Bitte Zuschriften aller weiblichen Fans oder generell interessanter Artikel, in unserem Jargon "Einwürfe" genannt, an Rot-Weiss VerFALLEN, Kölsche Jung oder mich zur Vorselektion. Grundvoraussetzung: Rot-weiß wird nicht als Pommes-Tuning sondern als äußerst wichtige Nebensache anerkannt und respektiert!

So ein Vollrotz

Nicht gerade die feine englische Art, einen Artikel zu beginnen, doch so fühlt man sich gerade als VFB Anhänger. Mit erhobenen Hauptes und natürlich vollen Mundes bin ich am Samstag in die Begegnung gegen Dortmund gegangen und habe bei meinem Kollegium zwei Tore von Marica prognostiziert. Dass es so ein Reinfall wird, damit habe ich nicht gerechnet. Die Dortmunder waren sowas von feldüberlegen, dass ich den Eindruck hatte, sie hätten einen Spieler mehr auf dem Feld. Die Abwehr schwamm so was von dermaßen, dass ich fast schon verzweifelt Seepferdchen aufs Feld werfen wollte. Der Sturm war zahnlos wie Pfannkuchen, meine Güte! Selbst ich als eher in der Spielzerstörung veranlagter hätte in der einen oder anderen Situation die Murmel über die Linie schlecken können. Das Mittelfeld war kein Achtzylinder sondern Zweitakter. Nicht mal die Mischung hat gepasst. Welch Beitrag hätten wie leisten können, dass die Rotation auf den Trainerstühlen an Fahrt aufnimmt. Jetzt müssen wir doch darauf warten, dass unser Lothar in München Einzug erhält.

Sehr schön...

...die Ballzauberer-Leser reagieren und gehen mangels Lesestoff auf die Barrikaden. So haben wir uns das vorgestellt. Endlich wissen wir, dass ihr uns lest - und dass kicker.de bald dicht machen kann.

Beim Duell der Frisur-Giganten gab es übrigens keinen Sieger. Sieben stimmten für Oli B., genauso viele sahen Rudi im Recht. Ach übrigens, Kollegen. Der FC ist wieder da... Zieht euch warm an, im kommenden Jahr ist Schluss mit lustig. Steigt der FC auf, erreichen sie einen UEFA-Cup-Platz in Jahr eins. Top, die Wette gilt.

Es grüßt

der Kölsche Jung